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Neptun Werft (Rostock Deutschland) - Werft im Kreuzfahrtschiffbau
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Neptun Werft Viking Flusskreuzfahrten

Neptun Werft (Rostock \ Deutschland) – Werft im Kreuzfahrtschiffbau

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Geschichte seit 1850

Die Ursprünge der heutigen Neptun Werft gehen bis in das Jahr 1850 zurück. Damals wurde die „Schiffswerft und Maschinenfabrik von Wilhelm Zeltz und Albrecht Tischbein“ gegründet. 1890 wurde hieraus die Actien-Gesellschaft Neptun Schiffswerft und Maschinenfabrik in Rostock. Die Werft baute unter anderem 1851 den ersten eisernen Schraubendampfer Deutschlands – die „Erbgroßherzog Friedrich Franz“.

Ab 1927 gehörte die Werft zur Deutschen Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft. Im Zweitem Weltkrieg stellte die Werft einen Schwerpunkt der Rostocker Rüstungsindustrier dar. Auf der Werft wurden unter anderem zehn U-Boote vom Typ VII C gebaut.

Nach dem Weltkrieg wurde die Werft in die Sowjetische Aktiengesellschaft SAG Neptun umgewandelt. In den ersten Jahren wurden hauptsächlich Reparationsleistungen an die Sowjetunion geleistet. Dazu gehörten Schiffsreparaturen sowie Neubauten von Hebeschiffen und Loggern. 1953 wurde die SAG dann zum voklseigenem Betrieb VEB Schiffswerft Neptun. Bis zur Wende wurde die Werft regelmäßig erweitert und beschäftigte schließlich 7.000 Menschen. Gebaut wurden unter anderem Frachtschiffe, Fischlogger, Hebeschiffe, Feuerlöschboote, Fähren, Schlepper, Eisenbahnfährschiffe, Forschungsschiffe, Schwimmkräne, Eimerkettenschwimmbagger, RoRo-Frachter und Mehrzweckcontainer-Frachter.

In Folge der Wiedervereinigung wurde die Werft Teil des Bremer-Vulkan-Verbundes. 1991 musste allerdings der Schiffsneubau aufgrund von EU-Beschränkungen eingestellt werden. 1993 wurde die Werft in Neptun Industrie Rostock GmbH umbenannt.

1997 wurde die Neptun Werft schließlich von der Meyer Werft übernommen. 2001 begann man damit – am neuem Standort Warnow-abwärts – wieder damit Schiffsneubauten zu realisieren. Dabei konzentrierte man sich hauptsächlich auf Flußkreuzfahrtschiffe – diese unterliegen keinen EU-Beschränkungen. Seitdem wurden zahlreiche Flußkreuzfahrtschiffe für A-Rosa und Viking River Cruises realisiert.

Daneben wurde 2011 die Doppelendfähre Schleswig-Holstein für die Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr-Amrum GmbH gebaut. Zudem bietet die Werft die Modernisierung und Reparatur jedweder Art schwimmender Fahrzeuge sowie die Herstellung von schiffbaulichen Ausrüstungskomponenten an.

2006 wurde das Unternehmen von Neptun Stahlbau GmbH in Neptun Werft GmbH umbenannt. Die Werft beschäftigt heute rund 480 Mitarbeiter.

12 gebaute Kreuzfahrtschiffe + Auftragsbestand

Bauwerft Baujahr Schiffslänge Bewertung
Tabelle einschließlich Schiffen von Vorgängerwerften. Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Doppelaufführung bei Schiffsumbenennung möglich.
A-Rosa AquaNeptunwerft GmbH, Warnemünde2009135.00 m40%
A-Rosa BellaNeptun Stahlbau GmbH, Warnemünde2002124.00 m90%
A-Rosa BravaNeptunwerft GmbH, Warnemünde2011135.00 m70%
A-Rosa DonnaNeptun Stahlbau GmbH, Warnemünde2002124.00 m90%
A-Rosa FloraNeptun Werft2014135.00 m---
A-Rosa LunaNeptun Stahlbau GmbH, Warnemünde2004125.00 m90%
A-Rosa MiaNeptun Stahlbau GmbH, Warnemünde2003124.00 m90%
A-Rosa RivaNeptun Stahlbau GmbH, Warnemünde2004124.00 m90%
A-Rosa SilvaNeptun Werft2012135.00 m---
A-Rosa StellaNeptun Stahlbau GmbH, Warnemünde2005125.00 m80%
A-Rosa VivaNeptunwerft GmbH, Warnemünde2010135.00 m90%
Premicon QueenNeptun Werft, Rostock 2008135.00 m---

2 Bilder

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