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Karibik-Kreuzfahrt
AIDA oder Mein Schiff
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Karibik-Kreuzfahrt

Eine Seefahrt die ist lustig …., so oder ähnlich könnten wir singen. Unsere Kreuzfahrt in die Karibik war ein einmaliges Erlebnis, welches wir nie mehr vergessen werden.

Die Östliche Karibik sollte unser Reiseziel sein – ganz einfach, weil die Möglichkeiten für Landausflüge uns hier am meisten interessierten. Wir haben im Vorfeld genau überlegt, für welches Gebiet wir uns entscheiden sollten, da wir nicht nur auf dem Schiff die Annehmlichkeiten genießen wollten, sondern vor allem auch während der Landausflüge Land und Leute kennenlernen wollten, und wir sind nicht enttäuscht worden. Die östliche Karibik ist unbedingt eine Reise wert.

Unsere Reise begann mit dem Flug von Hamburg nach Miami. Zuerst mussten wir aber mit dem Auto von Thüringen nach Hamburg reisen, was auch schon ca. drei Stunden in Anspruch nahm. Wir haben dies so geregelt, dass wir am Vortag schon anreisten und im Flughafenhotel übernachteten, um nicht schon am ersten Urlaubstag in Stress zu verfallen. So begann unser Urlaub sehr entspannt. Mit einer Zwischenlandung kamen wir in Miami an und wurden schon von herrlichem Wetter begrüßt.

Auch hier in Miami hatten wir uns ein Hotel in der Nähe des Flughafens reserviert, um auch auf Grund der Zeitverschiebung keine Probleme zu erhalten und weiterhin stressfrei zu bleiben. Am nächsten Morgen ließen wir ein amerikanisches Frühstück über uns ergehen und frisch gestärkt traten wir den Weg mit einem Taxi zum Auslaufhafen an. Da wir uns hier nicht so unbedingt auskannten, haben wir das Taxi gewählt, was wir im Nachhinein als weniger gut empfanden, da z.B. ein Bus wesentlich billiger gewesen wäre. Wir haben für diese Fahrt fast 100 Dollar gezahlt, was natürlich ein überaus stattlicher Preis ist, aber wir wollten nicht lange suchen und rechtzeitig und unkompliziert am Hafen ankommen. Um zum Pier und somit zum Schiff zu kommen, mussten wir nochmal in die Tasche greifen und das nächste Taxi besteigen. Die GTS Millennium, unser Kreuzfahrtschiff, lag schon majestätisch im Hafen und wir konnten nicht umhin, gleich einige Fotos für unser Erinnerungsalbum zu schießen. Die Einschiffung ging widererwarten recht schnell und unkompliziert vonstatten. Es sind jede Menge Schalter zur Abfertigung vorhanden, sodass keine langen Wartezeiten entstehen.

Unser Schiff faszinierte uns von Größe und Umfang schon sehr, man konnte sich fast verlaufen, wenn nicht die Besatzung so überaus freundlich gewesen wäre und allen Neuankömmlingen so hilfreich zur Seite gestanden hätte. Nun muss ich sagen, dass wir auch Neulinge in Sachen Kreuzfahrt waren und uns deshalb das Zurechtfinden doppelt schwer fiel, aber Kompliment an die Crew, sie war auf die Organisation der Einschiffung bestens vorbereitet, sodass alles reibungslos ablaufen und wir unsere Kabinen schnell und zügig beziehen konnten. Nun hatten wir bis zum Auslaufen Zeit, uns einzurichten, frisch zu machen und für einen ersten Rundgang und Besichtigungstour aufzustilen.

Das Schiff gehört zur Gesellschaft Celebrity Cruises, welche wiederum zur Royal Caribbean International gehört, einer sehr bekannten Schifffahrtsgesellschaft. Es ist eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt und vom Luxus und Komfort sowie dem Platzangebot und der Vielfalt an Attraktionen, Angeboten und besonders auch der kulinarischen Vielfältigkeit kaum zu überbieten. Das Schiff war während unserer Reise nicht komplett ausgebucht, was wir aber als sehr angenehm empfanden, man hatte nicht das Gefühl, dass man von zu vielen Menschen umgeben ist, die sich immer wieder über den Weg laufen. Man konnte Freundschaften schließen, sich kennenlernen, aber sich auch aus dem Weg gehen, wenn man allein sein wollte.

Auf dem 292 Meter langen und 32.2 Meter breiten 4-Sterne-Hotel auf dem Wasser gibt es eine Vielzahl an sportlichen Aktivitäten, was uns besonders gefallen hat. Der Pool zum Beispiel war sehr sauber und großzügig angelegt, hier haben wir schon vor dem Frühstück oftmals unsere Runden gedreht.

Nun waren wir also auf dem Schiff angekommen, hatten es in Beschlag genommen, hatten das erste Abendessen hinter uns gebracht und die erste Nacht stand vor der Tür, nachdem wir noch einmal im Dunkeln an der Reling standen und uns den lauen Sommerwind um die Nase blasen ließen, haben wir uns in unsere Kabine begeben und uns schlafen gelegt.

Am nächsten Morgen haben wir uns für einige für uns interessante Landgänge eingetragen. So haben wir großes Interesse, an Puerto Rico, der Insel Catalina, die zur Dominikanischen Republik gehört, Nassau und natürlich unbedingt St. Thomas. Für diese Landausflüge haben wir uns eingetragen, und schon am vierten Tag sollten wir San Juan (Puerto Rico) kennenlernen. Schon der erste Anblick faszinierte uns und macht uns noch neugieriger, wie wir schon waren. Die uns bekannte Festung El Morro war das erste, was unsere Blicke auf sich zog. Wir legen an, und da wir uns schon auf den Landausflug mit Karte und Kamera ausstaffiert bereithielten, konnten wir zügig von Bord gehen und uns auf eigene Faust mit der Stadt vertraut machen. Unsere Anlegestelle war unweit der Altstadt, sodass wir auch gleich im regen Treiben waren und uns mitreißen ließen von den Geräuschen und Gerüchen. Die Festung San Christobal durfte natürlich auf unserer Entdeckungstour nicht fehlen.

Der nächste Tag brachte uns nach einer etwas unruhigen Fahrt durch die Nacht zur Privatinsel Catalina Island (Dominikanische Republik). Auf diesen Tag hatten wir uns schon besonders gefreut. Nachdem wir unser Frühstück zu uns genommen hatten, fuhren wir mit einem von mehreren Tenderbooten zur Insel. Eine herrliche Vegetation und super weiße Sandstrände waren hier vorzufinden. Wir verliebten uns vom ersten Augenblick in dieses Fleckchen Erde und ließen es uns an diesem Tag so richtig gutgehen. Nachdem wir am Abend zurück auf dem Schiff waren, uns frisch gemacht hatten, wurde das Abendessen eingenommen, welches uns immer besonders gefiel. Die Vielfalt an Speisen und Getränken ist als genial zu bezeichnen. Sehr abwechslungsreich und gesund kann man sich hier ernähren. Heute hatten wir einen relaxten Tag hinter uns und haben das Show-Angebot des Abends ausgiebig genutzt, eine Zaubershow wurde zum Besten gegeben, die es in sich hatte. Diese Show war faszinierend aber nicht zu ausgedehnt, sodass auch noch Zeit blieb, danach das Tanzbein zu schwingen. Das Schiff verfügt auch über ein Kasino, welches wir aber erst für den nächsten Abend eingeplant hatten.

Der darauf folgende Tag sollte uns nach St. Thomas (US Virgin Islands) bringen. Ein kleines Manko, welches wir über uns ergehen lassen mussten, war, dass die amerikanische Einwanderungsbehörde sehr straffe Bestimmungen bezüglich der Einreise hat. Alle, die sich für diesen Landgang entschieden hatten, mussten eine umfangreiche Kontrolle über sich ergehen lassen. Dann aber war es soweit, der Tag in St. Thomas konnte beginnen. Wir entschieden uns für einen organisierten Ausflug in und um St. Thomas und bereuen unseren Entschluss nicht, nach der Besichtigungstour, die uns mit den Menschen und dem Land bekanntmachte und uns auch interessante Insidertipps gab, hatten wir noch einige Zeit, uns am Strand zu erholen, bis es wieder mit einem Taxi zurück zum Hafen ging, wo unser Schiff auf uns wartete. Der Abend war dem Kasino gewidmet, aber reich wurden wir nicht, es machte Spaß, sich mal auf diese Weise zu vergnügen und das Kasino kann auch wirklich empfohlen werden. Die Atmosphäre ist einzigartig.

Wir haben uns entschlossen, den nächsten Tag auf dem Schiff zu verbringen und uns rundum verwöhnen zu lassen. Einmal abschalten, auf Deck liegen, im Pool baden, leckere Drinks zu sich nehmen und ein bisschen Sport treiben. Dieser Tag tat uns sehr gut.

Der nächste Tag und gleichzeitig auch schon unser letzter Landausflug, war Nassau auf den Bahamas vorbehalten. Auch hiervon waren wir restlos begeistert. Man könnte einen ganzen Roman davon schreiben, was wir alles an diesem Tag erlebt haben. Unser Glück war es auch, dass das Wetter an jedem Tag mitspielte und wir immer die Landausflüge bei herrlichem Sonnenschein genießen konnten. Die Organisation der Landausflüge ansich muss an dieser Stelle mit einem Riesenlob bedacht werden. Ein Anlaufpunkt war der Stohmarkt, weiterhin haben wir uns das bekannte Atlantis Resort auf Paradise Island angeschaut, ein beeindruckender Hotelkomplex. Der Tag in Nassau war einmalig schön und von vielen neuen Eindrücken geprägt.

Der letzte Abend auf See lag vor uns. Diesen wollten wir noch einmal ausgiebig genießen. Bei einem umwerfenden Kapitänsdinner ließen wir es uns gutgehen, nahmen begleitet von beruhigender Klavieruntermalung unser Abendessen ein und entschieden uns dann für den Abschluss auf See für ein Abendprogramm der besonderen Art. Eine wahnsinnig umfangreich inszenierte Musical Show sollte diesen für uns so komplett positiven Urlaub abrunden.

Die Ankunft in Ft. Lauderdale verzögerte sich etwas, was uns aber nicht weiter störte, da wir auch hier wieder im Vorfeld das Hotel gebucht hatten, um vor dem Rückflug nach Hamburg noch ein bisschen Zeit zu haben. So konnten wir auch noch etwas von Fr. Lauderdale sehen.

Schiff: 5
Kabine: 4
Gastronomie: 5
Service: 5
Landausflüge: 5

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