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Hurtigruten
AIDA oder Mein Schiff
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Hurtigruten

Hurtigruten: Warnung!!! Absolut nicht empfehlenswert.

„Die schönste Seereise der Welt“ – Eine bittere Enttäuschung.

Für diese Schiffsreise zahlt man wesentlich mehr als für einen regulären Cruise bekommt aber eine miese Qualität geboten.

Diese Postschiffreise ist lediglich eine Geldmachmaschine durch Massen-Touristen-Haltung.

Nachstehend unsere Erfahrungen (die wir fairerweise den Hurtigruten auch mitgeteilt haben):

Es war sehr lange unser Traum, diese Reise zu machen. Dieser Traum wurde sehr schnell zerstört.

Die „MS Polarlys“, Abreise 12. August 2010 um 20h00 Uhr von Bergen ging 2,5 Stunde zu spät los weil alle etwa 700 Passagieren auf eine kleine Reisegruppe ca. 15 Personen warten mussten. Der erste Landgang am nächsten morgen wurde auf Grund der Verspätung vom Abend vorher gestrichen.

Die schmuddeligen kleinen Kabinen wurden erst am Nachmittag mehr oder weniger „gereinigt“ und die Kojen waren sehr durchgelegen.

Die Klimaanlage blies während der ganze Reise die Gerüche der Küche bzw. Zigarettenrauch in der Kabine. Die Luft auf dem gesamten Schiff war extrem unangenehm und man konnte ja nicht lüften.

Ansonsten gab es noch kaputte durchgesessene Plastik Deckstühle die neben Mülleimer und Aschenbecher standen, welche nur 1x die Woche geleert wurden. Also auch draußen hatte man nur frische Luft wenn man die Nase in den Wind hielt.

Sicherheit wird nicht groß geschrieben. Eine große Fuß-Matte wurde jedes Mal wenn die Tür nach außen geöffnet wurde in Falten geweht. Einige Leute sind darüber gestolpert. Ich habe sie immer wieder zu Recht gerückt. Glücklicherweise ist nicht ernstes passiert. Obwohl mehrmals gemeldet passierte nichts.

Es wurde während der Reise eine neue Telefonleitung verlegt auf dem Gang vor unsere Kabine mit viel Lärm und herumfliegende Glaswolle.

Das „Restaurant“ eine Zumutung!
Noch nie in unserem Leben haben wir in einem Restaurant von Plastiktischdecken gegessen. Alles was auf diesen Decken lag klebte an diesen auch das Besteck. Das diese Tücher während des Buffet-Essens auch noch mit Sprühflaschen und Tuch gereinigt wurden, unglaublich.

Bei Schlacht um das Buffet (morgens und mittags) war man damit beschäftigt die vorher tiefgezogenen, zusammenklebenden Käse- und Wurstscheiben von einander zu trennen. Das zu volle, hoch aufgetürmte Käsebrett sah nach 10 Minuten aus wie einem Haufen Abfall. Im Übrigen war das „warme“ Essen im günstigsten Fall lau-warm.

Das drei Gänge Menü abends wurde in seinen Wärmecontainern in den Raum geschoben und als lauwarme wenn man Pech hatte sogar kalte Speisen verteilt. (Selbst der extrem teure Weißwein war lauwarm!).

Diese Art der Speisenverteilung haben wir nicht einmal in Kantinen erlebt.

Als Diabetiker (vorher angemeldet) war ich der regelmäßigen Zuckerdarbietung ausgesetzt. Da half auch ein auf den Tisch gelegtes Plastikschild mit den Buchstaben „DIA“ nichts. Es war einfach zu viel versteckte Zucker in den Fertiggerichten. Als Dessert wurde einem dann Früchten (auch Trauben!) als „Diabetiker-gerecht“ gereicht.

Alles in allem haben wir jeder 2 Kg abgenommen!

Die Reise hatte nichts mit einem arbeitenden Postschiff sondern mit Massen-Touristenbetrieb zu tun.
Versprochen wurde eine Seereise ohne die auf den Kreuzfahrern übliche Rummel. Dies stimmt nicht!
Die Haupteinnahmequelle sind die zahlenden Passagiere und man versucht sich den Kreuzfahrschiffen anzugleichen. Die Ladelucke wurde zwar jedes Mal weit aufgerissen, Warenverkehr fand jedoch kaum statt. Die regelmäßigen Verkaufs-Veranstaltungen welche durch die Lautsprecher angezeigt wurden, wie freie Plätze auf den Ausflügen, Sonder-Briefmarken oder Poststempel, Polartaufe und Glühwein mit Trolle-Becher, die man erwerben kann, weisen sehr deutlich darauf hin. Es richtete sich alles nach den Ausflügen. Bei Essensitzungen kam es dann zu Staus und man musste in der Schlange stehen und warten. Es war also außerdem noch schlecht organisiert.

Was sich von einer Kreuzfahr jedoch unterschied waren die Fähr-Passagieren ohne Kabine, die die Sessel und Sofas, wo immer vorhanden, „belegten“ und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Entweder lagen sie selbst dort und schliefen, oder ihr Gepäck. In der Bibliothek, wo man ein bisschen Ruhe suchte, fand man eine lärmende Bande auf den Sofas und ihr Gepäck auf den Sesseln. Dies ebenso auf den Sofas in der Panoramalounge, bei den Fahrstühlen, usw. Wenn sie das Schiff verließen blieb der Müll zurück.

Eben: „Massen-Touristen-Haltung“.

Nach dem ersten Tag (Abgerissenen Regler, kaputte Steckdose) haben wir aufgehört die Mängel die beanstanden und alles hingenommen wie es ist, um unseren Urlaub nicht noch mehr zu verderben.

Einige Wochen nach der Reise sandten wir ein Schreiben an die Hurtigruten in Hamburg mit unseren Beobachtungen. Hierauf wurde in dem Antwortschreiben entweder nicht eingegangen oder lapidar entschuldigt. Wörtlich zum Schluss: Wir können Ihre Enttäuschung durchaus nachvollziehen und hoffen dennoch, dass am Ende einige positive Erinnerungen bleiben.

Welch ein Zynismus!

Wir werden den Norwegern wohl nicht so schnell mehr „ins Netz“ gehen, wie die Norwegen-Werbung suggeriert.

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