AIDA oder Mein Schiff
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Atlantik-Kreuzfahrt auf der AIDAdiva

Reisebericht erstellt von: Frank
Reederei: Aida Cruises | Schiff: AIDAdiva
Reisezeitraum: vom 01.01.2008 bis 10.01.2008

Wir als Hamburger und Schiffsfreunde waren natürlich dabei als die AIDAdiva im Jahre 2007 zu Wasser gelassen wurde. Wir waren schwer beeindruckt von der Größe des Schiffes und der Großartigkeit der Veranstaltung. Meine Freundin musste mich nicht lange drängen. Also gut, dann schauen wir mal schnell nach einer passenden Termin im nächsten Winter. Wir wollten unbedingt dieses Traumschiff kennen lernen und uns vom kalten Deutschland absetzen. Während die anderen auf den Schnee des Winters harrten, wollten wir im Atlantik schwimmen.

Es waren noch Plätze für den Jahreswechsel nach 2008 frei. Die AIDAdiva fuhr von Teneriffa über Madeira und zurück zu einigen anderen kanarischen Inseln vor Afrika. Das ist die beste Zeit, um von Deutschland wegzukommen, denn im Atlantik ist insbesondere auf den Kanaren vor Afrika immer Sommer und Sonne angesagt.

Wir flogen also nach Teneriffa-Süd und wurden dort gleich von den Service-Leuten der AIDA abgefangen. Das Gepäck sahen wir erst wieder als wir in die gebuchten Kabinen traten. Da hatten wir aber noch viel Zeit vor uns, denn wir wurden mit dem Schiffsbus nach Santa Cruz de Teneriffa gebracht, einer wunderbaren Hafenstadt im Norden der Inseln, die den Tourismus Teneriffas vergessen lässt. Die Stadt erinnert stark an Barcelona und wir genossen den Bummel bevor es abends auf die AIDA ging.

Schon am nächsten Tag waren wir auf dem etwas kühleren Madeira, einer kleinen portugiesischen Insel mitten im Atlantik. Doch bevor wir raus durften, musste erst mal eine Seenotrettungsübung absolviert werden. Das fanden wir zwar nicht lustig, aber der Kapitän tröstete uns persönlich. Dies sei nun mal Vorschrift und wenn es wieder Erwarten mal nicht nach Plan laufen sollte, dann wäre es eine schlechte Idee, die Übung noch nicht absolviert zu haben. Der Kapitän war übrigens immer sehr freundlich zu uns und schäkerte oft mit meiner Freundin, was ich auf ihre langen und blonden Haare zurückführte. Aber es war alles Spaß und mir gefiel, das wir damit in der Beachtung der anderen Gäste gewaltig nach vorn kamen.

Nach der dann doch lustigen Rettungsübung, ging’s los mit dem Schiffsbus, der uns über die sehr grüne und sehr blumenreiche Insel brachte. Wir sahen auf den Bergen herüber zur kleinen Nachbar-Insel Porto Santo, wo anders als auf Madeira sehr gutes Wetter war. Da hatten wir also weniger Glück aber wurden entschädigt durch ein opulentes Mittagsessen in einer original portugiesischem Pousada. Auf der Weiterfahrt sahen wir die Ponta de Sao Lourenco, eine interessante Halbinsel mit vieler verschiedener Vegetation und Pflanzen, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt.

Zurück auf der AIDA konnten wir Silvester feiern. Das Feuerwerk der Hauptstadt war äußerst beeindruckend und wir tanzten frohgemuht bis zum Sonnenaufgang, während sich die AIDA auf den Weg nach La Palma machte.

Während sich einige Gäste die bordeigenen Fahrräder auslieh und zu einer anstrengenden Biking-Tour losradelte, wurden wir zu einer Wanderung in die beeindruckende Caldera de Taburiente mit dem Schiffsbuss gebracht. Die Caldera de Taburiente ist ein bis an die 3000 m hohe ehemalige Vulkanschlucht, die in der Welt einzigartig ist. Hier gibt es eine Vielzahl an interessanten Aussichtspunkten auf die Nachbarinseln und die Weite des Atlantik. Die Wanderung war einmalig eindrucksvoll; insbesondere wegen der Lebendigkeit der kanarischen Fichtenwälder waren wir tief beeindruckt.

Hier wären wir gerne noch ein paar Tage länger geblieben, doch bereits am nächsten Tag sollte es ins flachere Fuerteventura gehen. Während die anderen Gäste die obligatorische Busreise machten, klinkten wir uns aus, um mal einen Tag am Strand rum zu hängen und zu relaxen. Das tat auch ganz gut, zumal das Wetter mitspielte und wir schön schwimmen und uns sonnen konnten.

So waren wir am nächsten Tag gut ausgeruht, um auf Lanzarote die Vulkane zu genießen. Da kann man doch tatsächlich noch Feuer und Qual sehen. Lanzarote war aber auch beeindruckend durch die Architektur einiger Gebäude vom Stararchitekten César Manrique, die dieser hier errichten ließ und die jedes Jahr eine Vielzahl von Experten auf die magische Insel zieht.

Am nächsten Tag stand Gran Canaria auf dem Plan. Hier setzten wir uns vom Rest der Truppe ab und machten einen Stadt- und Strandbummel an der Riesendüne. Trotz des Tourismus kann man hier kilometerlang Laufen, ohne auf eine Menschenseele zu treffen. Wir besuchten auch den Hafen Puerto de La Luz und staunten ob der vielen kleinen und großen Schiffe, die hier lagen und gingen zurück an Bord der AIDA.

Schließlich wollten wir auch mal den Tag auf dem Schiff verbringen, um die Infrastruktur zu testen. Es war natürlich klar, dass wir kaum Zeit hatten uns alles anzuschauen und auszuprobieren. Es gibt mehrere Schwimmbäder, Sport-Centren und sonstige Erholungsmöglichkeiten auf dem Schiff. Wer doch einmal Lageweile haben sollte, kann ins bordeigene Internet-Cafe gehen und in den Weiten des World Wide Web surfen.

Danach war uns weniger der Sinn und so setzen wir uns ins Cafe und kamen ins Gespräch mit einigen Mitarbeitern, die gerade Schichtende hatten und zur Entspannung mal eine Cola tranken. Auch sie waren begeistert vom Schiff und Route und lobten auch die Vielseitigkeit des Angebots. Auch wir hatten bisher keine wirklichen Kritikpunkte vorzubringen und luden die netten Kollegen zu einem Sunrise ein. Das wollten Sie zwar nicht aber wir unterhielten uns weiter ganz angeregt.

So waren wir dann von der Richtigkeit unserer Entscheidung überzeugt, als es in der letzten Nacht auf die Rückfahrt nach Teneriffa ging. Wir bekamen beim 7 Gänge Menü zum Abschied noch Besuch vom Kapitän, der sich persönlich nach unseren Eindrücken erkundigte und nach Verbesserungsvorschlägen fragte. Da konnten wir ihm nicht weiterhelfen, denn außer dass man für alles mehr Zeit gebrauchen könnte, konnten wir keine Kritikpunkte finden. Zufrieden gab er uns noch einen Champagner aus und wir bereiteten den Abgang aus dem Schiff vor.

Gut organisiert gings dann mit dem Schiffbus zurück zum Flughafen Teneriffa Süd und dann in die kalte deutsche Heimat. Wir waren zwar erschöpft aber auch gut erholt von unserem AIDA-Urlaub.

Nachdem ich nun alles im Zusammenhang sehe, kann mich mal versuchen eine Bewertung in Sternen von eins bis fünf zu geben:
Schiff: auf jeden Fall 5 Sterne
Kabine: so etwa 4 Sterne oder besser
Gastronomie: auf jeden Fall 5 Sterne
Service: 4 Sterne
Landausflüge: 5 Sterne, denn hier war am meisten los.

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