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Virgin Cruises steigt mit drei Fincantieri-Neubauten 2020 in den Kreuzfahrtmarkt ein
AIDA oder Mein Schiff
Virgin Cruises Kopf

Virgin Cruises steigt mit drei Fincantieri-Neubauten 2020 in den Kreuzfahrtmarkt ein

Mit Spannung wird schon seit einigen Jahren der Versuch von Richard Branson und seiner Virgin Group verfolgt in den Kreuzfahrtmarkt einzusteigen. Nun nehmen die Pläne langsam Formen an. Heute man in Miami bekanntgegeben, dass man von der italienischen Fincantieri-Werft drei Schiffe wird bauen lassen. Erstmals soll dann allerdings erst 2020 ein Virgin Cruises-Schiff mit Passagieren in See stechen. Die beiden weiteren Schiffen sollen dann 2021 und 2022 folgen.

Die Schiffe sollen jeweils auf 110.000 BRT kommen. Damit wird es 2020 ein durchschnittlich großes Kreuzfahrtschiff sein. Mit 1.430 Kabinen und Suiten werden an Bord dann über 2.800 Passagiere Platz finden. Hinzu kommen laut Fincantieri rund 1.150 Besatzungsmitglieder.

Virgin Cruises Richard Branson

Richard Branson gibt gewohnt „öffentlichkeitswirksam“ die Pläne für Virgin Cruises bekannt.

Viele Details sind weiterhin noch unbekannt. Bis 2020 hat man aber natürlich viel Zeit immer wieder neue Details zu veröffentlichen. Viele Fragen – wie zum Beispiel die Schiffsnamen – dürften auch noch nicht entgültig geklärt sein. Angekündigt hat man allerdings bereits, dass das erste Schiff ab 2020 von Miami aus in die Karibik aufbrechen soll.

Bisher haben Fincantieri und Virgin Cruises wie branchenüblich nur eine Absichterklärung (letter of intent) unterzeichnet. Im viertem Quartal 2015 soll der entgültige Vertrag geschlossen werden.

Einschätzung

Die Auswirkungen von Virgin Cruises auf den deutschen Markt sind natürlich begrenzt. Hierzulande sind Richard Branson und die Virgin-Marke nicht ganz so bekannt. Im englischsprachigem Raum – insbesondere natürlich in Großbritannien, aber auch in den USA dürfte die Bekanntheit den Markteinstieg sicherlich deutlich unterstützen. Zu den heute bekannteren Virgin-Marken zählen die Fluglinie Virgin America sowie das Weltraumtourismusprojekt Virgin Galactic.

Etwas enttäuschend kann man am Ende natürlich aufnehmen, dass man sich nicht für einen Bau bei der Meyer Werft entschieden hat. Über entsprechende Gespräche wurde in der Vergangenheit berichtet. Man darf hier durchaus auch vermuten, dass die Italiener am Ende einfach günstiger waren. Zudem spricht bei der aktuellen Entwicklung vieles dafür, dass die Meyer Werft seine Kapazitäten auch durch andere Auftraggeber auslasten wird können.

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