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Terror in Tunesien: Vermutlich auch Kreuzfahrtpassagiere unter den Toten
AIDA oder Mein Schiff

Terror in Tunesien: Vermutlich auch Kreuzfahrtpassagiere unter den Toten

In der tunesischen Hauptstadt Tunis kam es heute zu einem Terroranschlag. Laut tunesischer Regierung wurden dabei 19 Menschen getötet – darunter 17 Touristen. Unter den Toten soll sich zumindest ein Deutscher befinden – außerdem Touristen aus Spanien, Polen und Italien. Die Geiselnahme im Nationalmuseum wurde von letztlich gewaltsam beendet. Dabei wurden zwei Geiselnehmer sowie ein Polizist getötet.

Zum Zeitpunkt der Terrorattacke befanden sich rund 100 Touristen im Barda-Museum. Zahlreiche hiervon konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Das Gebäude wurde von den Sicherheitsbehörden zunächst umstellt. Später erfolgt dann der Zugriff.

Zum Zeitpunkt des Terrorangriffes befanden sich zwei Kreuzfahrtschiffe in Tunis. Die Costa Fascinosa von Costa Kreuzfahrten mit mehr als 3.000 Passagieren an Bord sowie die MSC Splendida von MSC Kreuzfahrten. Nach bisherigen Medienberichten ist zu befürchten, dass unter den Toten auch Passagiere der Costa Fascinosa sind. Bestätigt ist dies aber noch nicht entgültig.

An Bord des Costa-Schiffes wurden die Landausflüge umgehen gestoppt und zurückgerufen. Die ursprünglich für 20 Uhr geplante Abfahrt aus Tunis soll sich wahrscheinlich verschieben. Seitens der lokalen Sicherheitsbehörden wurde die Sicherheit rund um den Hafen erhöht. Costa Kreuzfahrten hat außerdem ein Team nach Tunis gesendet. Es soll mit den lokalen Behörden sowie Passagieren an Bord zusammenkommen.

Update: Zwischenzeitlich hat sich MSC Kreuzfahrten zu den Ereignissen geäußert. Soweit kann man dort aber nur bestätigen, dass sich Passagiere auf Landausflügen befanden – auch zum betroffenem Bardo-Museum. Die Landausflüge wurden umgehend zurückbeordert. Mehr Informationen liegen aktuell noch nicht vor. MSC will aber weiter informieren.

Update 19.03.2015 11 Uhr: Nach neuen Informationen sind beim Terroranschlag mindestens neun Kreuzfahrtpassagiere ums Leben gekommen. Diese Zahl wurde am frühem Morgen von MSC Kreuzfahrten genannt. Es soll sich um Passagiere der MSC Splendida handeln. Außerdem wurden zwölf Passagiere verletzt. Zudem wurden noch immer einige Passagiere vermisst. Am frühem Freitagmorgen hat sich die MSC Splendida auf den Weg nach Barcelona gemacht. Zu diesem Zeitpunkt wurden noch sechs Passagiere vermisst.

Die Costa Fascinosa war bereits um 2 Uhr in der Nacht ausgelaufen. Zu diesem Zeitpunkt fehlte hier noch von 13 Passagieren jede Spur. In beiden Fällen ist noch unklar, ob die Passagiere unter den Vermissten oder Toten sind oder es nicht rechtzeitig zurück zum Schiff geschafft haben.

Die Schiffe von Costa als auch MSC Kreuzfahrten haben Tunis zwar verlassen. Vor Ort sind nun allerdings Notfallteams der beiden Reedereien. Auch MSC-Chef Pierfrancesco Vago soll in Tunis vor Ort sein.

Update: Nach dem letztem Stand befindet sich kein Deutscher unter den Toten.

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