AIDA oder Mein Schiff
World Dream MG 9969

Meyer Werft: Kiellegung der World Dream mit Münzzeremonie

Auf der Papenburger Meyer Werft wurde gestern das zweite Schiff für die neue asiatische Kreuzfahrtmarke Dream Cruises auf Kiel gelegt. Die Kiellegung der World Dream (Baunummer S.712) erfolgte im Baudock II.

Hierfür war Tan Sri Lim Kok Thay (Chairman und Vorstandsvorsitzender von Genting Hong Kong) vor Ort. Er legte zusammen mit Bernard Meyer, Tim Meyer (Geschäftsführer Meyer Werft) und Thatcher Brown (President Dream Cruises) den Glückscent auf die Pallungen. Anschließend setzte ein 800-Tonnen-Kran den ersten Block für den zweiten Bauabschitt ab. Der erste Bauabschnitt war zuvor bereits ausgedockt worden.

Tan Sri Lim zeigte sich erfreut über die Fortschritte:

Wir sind sehr froh, dass unser zweiter Neubau für unsere neue Marke Dream Cruises nun Konturen erhält. Das Schiff wird viele Besonderheiten für den asiatischen Markt bereithalten.

Der erste Block ist nur einer von insgesamt 92 Blöcken. Er kommt auf ein Gewicht von 540 Tonnen. Die World Dream folgt auf ihr Schwesterschiff Genting Dream. Diese wurde bereits im vergangenem Jahr an die Reederei übergeben.

World Dream Kiellegung

Der erste Stahlbrennschnitt fand bereits im Februar 2016 im Laserzentrum der Werft statt. Der Kreuzfahrtriese kommt auf jeweils 151.300 BRZ und bietet Platz für rund 3.300 Gäste. Bei einer Länge von 335 Metern und einer Breite von 39,7 Metern soll das Schiff eine Geschwindigkeit von mehr als 23 Knoten erreichen können.

Konzipiert sind die neuen Kreuzfahrtschiffe speziell für den sich sehr schnell entwickelnden asiatischen Kreuzfahrtmarkt. Die World Dream soll im Herbst 2017 an die Reederei übergeben werden.

Geschäftsführer Bernard Meyer:

Wir freuen uns sehr, diese neuen Schiffe für die neue Reederei zu bauen und unsere langjährige Geschäftsbeziehung zur Genting Group, die mit dem Bau der SuperStar Leo vor fast 20 Jahren begann, weiterführen zu können.

Dem ist allerdings anzufügen, dass die Genting Dream wohl vorerst der letzte Neubau für den asiatischen Partner sein wird. Die Muttergesellschaft von Dream Cruises hat einige deutsche Werften aufgebaut und wird hier künftig selber bauen.

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