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Meyer Turku - Erste Informationen zu den Costa-Neubauten
AIDA oder Mein Schiff
Neues Costa Schiff LNG

Meyer Turku – Erste Informationen zu den Costa-Neubauten

Ende März hatte die Meyer Werft von der Costa Group den Auftrag zum Bau von vier Schiffen erhalten. Hiervon sollen jeweils zwei Schiffe in Papenburg und Turku gebaut werden. Wie kürzlich bekanntgegeben wurde, werden in Papenburg zwei Schiffe für die Costa-Marke AIDA Cruises gebaut. Nun gibt es weitere Informationen zu den Neubauten in Turku. Hier sollen zwei Kreuzfahrtschiffe für Costa Crociere entstehen.

Neues Costa Schiff LNG

Heckansicht des Costa-Neubaus

Die beiden Schiffe werden zusammen mit den beiden Neubauten für die Schwestermarke AIDA Cruises die weltweit größte Passagierkapazität bieten. Insgesamt sollen in den 2.605 Kabinen maximal 6.600 Passagiere Platz finden. Die Anzahl der Unterbetten soll hierbei 5.176 betragen. 63,7 Prozent der Kabinen sollen über einen Balkon verfügen.

Dazu kommen die Schiffe auf 183.200 BRZ. Die Gesamtlänge beträgt 337 Meter, die Breite 42 Meter und der maximale Tiefgang 8,8 Meter. Als Besatzung sind maximal 1.647 Mitglieder vorgesehen. Die 4 Hauptmotoren sollen das Schiff auf 17 Knoten beschleunigen.

Umweltfreundlicher durch neuen Treibstoff

Insbesondere beim Umweltschutz sollen die Schiffe große Fortschritte machen. Erstmals wird hier bei einem Kreuzfahrtschiff auf „Liquefied Natural Gas“ (LNG – Flüssigerdgas) als Treibstoff gesetzt. Die Reederei selber bezeichnet es als den am saubersten verbrennenden fossilen Brennstoff der Welt. LNG soll dabei zu 100 Prozent als Treibstoff auf See als auch in den Häfen verwendet werden. Als Gründe für die besondere Umweltfreundlichkeit führt Costa vor allem folgendes an:

  • Es gibt keine SOx (Sulfidoxidase)-Emissionen.
  • Die Feinstaubemissionen liegen nur knapp über Null (um 95 % auf 100 % gesenkt).
  • Die NOx (Stickoxid)-Emissionen können weiter um bis zu 85 % gesenkt werden.
  • LNG hat die geringsten CO2-Emissionen pro Energieeinheit, etwa 25 % weniger als Marinedieselöl.

Flüssigerdgas ist als Treibstoff aktuell stark am wachsen. Von aktuell 59 flüssigerdgasbetriebenen Schiff soll die Anzahl der Schiff mit diesem Treibstoff bis 2020 auf 1.000 explodieren. Ein Grund sind zum Beispiel sehr rigide Umweltstandards in Europa. Auch von den Kosten könnte sich das „Wagnis“ LNG auszahlen. Aktuell ist dieser Treibstoff günstiger als die weniger umweltfreundlichen Alternativen.

Ausbau der Marktführerschaft

Mit den Neubauten möchte man seine Marktführerschaft in Kontinentaleuropa weiter ausbauen. Im Jahr 2014 gingen in diesem Markt bereits 5 von 10 Passagieren an Bord eines Schiffes der Costa Group.

Die beiden Neubauten sollen von Meyer Turku 2019 bzw. 2020 abgeliefert werden. In den gleichen Jahren sollen in Papenburg jeweils die Schiffe für AIDA fertiggestellt werden.

Viele Informationen und natürlich auch die Namen werden erst in den kommenden Jahren folgen. Immerhin gewährt man nun aber einen ersten Blick auf Renderings. Von den bisherigen Daten sind sich die beiden Neubauten für Costa Crociere und AIDA Cruises sehr ähnlich.

Stimmen zum Neubauauftrag

Michael Thamm (CEO der Costa Gruppe):

Die Schiffe werden die führende Position der Costa Gruppe auf allen großen kontinentaleuropäischen Märkten stärken. Mit dem Milliarden-Vertrag mit Meyer können wir unsere Urlaubsangebote ständig auf innovative Weise verbessern und unseren Gästen einzigartige Kreuzfahrterlebnisse anbieten.

Neil Palomba (Präsident von Costa Crociere):

Die beiden Costa Schiffe sind eine echte Innovation auf dem Markt und setzen neue Maßstäbe für die ganze Branche. Sie werden erstmals mit umweltfreundlichem LNG betrieben und viele kundenfreundliche Neuerungen haben. Damit spiegeln sie auch unsere neue Positionierung „Italy’s Finest“ wider. Der Auftrag zeigt, dass unsere Marke Wachstumspotenzial hat und die lokale Wirtschaft in den Ländern stärkt, in denen wir aktiv sind – darunter auch Deutschland.

Jan Meyer (CEO der Meyer Werft Turku Oy)

Wir freuen uns sehr, von der Costa Gruppe mit der technischen Planung und dem Bau der Schiffe beauftragt worden zu sein. Sie sind die ersten Vertreter einer neuen Generation von Kreuzfahrtschiffen, die durch ihre bahnbrechende umweltfreundliche Technologie den hohen Ansprüchen der Costa Gruppe gerecht werden. Die Schiffe werden von einem kompetenten Team in Turku gebaut, mit Unterstützung der besten europäischen Zulieferer. Zu den führenden Firmen zählen hierbei auch viele italienische Unternehmen, mit denen wir bereits erfolgreich in Finnland und Deutschland zusammen gearbeitet haben. Diese guten Kooperationen möchten wir nun weiter stärken.

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