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Lloyd Werft: Auftrag zum Bau von Kreuzfahrtschiffen für Star Cruises
AIDA oder Mein Schiff
Star Cruises Global Class

Lloyd Werft: Auftrag zum Bau von Kreuzfahrtschiffen für Star Cruises

Die Bremerhavener Lloyd Werft wurde im vergangenem Jahr von der Genting Hong Kong übernommen. Der neue Eigentümer plant auf der Werft Kreuzfahrtschiffe für den „Eigenbedarf“ bauen zu lassen. Zügig gab es dann auch erste Aufträge. Neben einigen Flußkreuzfahrtschiffen soll die Werft ein Hochseekreuzfahrtschiff für Crystal Cruises bauen. Zwischenzeitlich hat man zudem die Nordic Yards mit den Werft-Standorten Wismar, Warnemünde und Stralsund übernommen. Alle Standorte wurden zudem unter dem Dach der „Lloyd Werft Group“ gebündelt.

Als erstes Hochseekreuzfahrtschiff wurde im vergangenem Jahr ein Schiff der „Crystal Exclusive Class“ für Crystal Cruises in Auftrag gegeben. Außerdem soll eine 180 Meter lange Megajacht gebaut werden – die Crystal Endeavor.

2 Kreuzfahrtschiffe für Star Cruises

Aktuell hat man nun weitere Neubauaufträge verkündet. Genting Hong Kong lässt für seine Marke Star Cruises von der Lloyd Werft Group zwei Hochsee-Kreuzfahrtschiffe bauen. Die Riesen der „Global Class“ sollen bei einer Länge von 340 Metern auf 201.000 BRZ kommen und eine Passagierkapazität von 5.000 bieten. Beide Schiffe werden für die Kreuzfahrtmarke Star Cruises gebaut.

Aufgrund ihrer Länge können diese Schiffe nicht in Bremerhaven gebaut werden. Der Standort Wismar verfügt allerdings über ein entsprechend großes überdachtes Baudock.

Flußkreuzfahrtschiffe

Die Lloyd Werft wird als erstes Flußkreuzfahrtschiffe an seinen Auftraggeber und Eigentümer abliefern. Der Stahlschnitt für das erste Schiff fand kürzlich statt. 2017 soll die neu gegründete Crystal River Cruises ihren ersten Neubau in Empfang nehmen. Derzeit sind jeweils drei 110 bzw. 135 Meter lange Flußkreuzfahrtschiffe geplant. Die ersten Schiffsnamen werden Crystal Debussy, Crystal Ravel, Crystal Mahler und Crystal Bach lauten.

Hintergründe

Der malaysische Genting-Eigentümer Tan Sri Lim war für die Unterzeichnung der Verträge mit seiner Frau und zwei seiner drei Söhne angereist. Genting ist vor allem im Tourismus- und Freizeitmarkt stark engagiert. Der Milliardär ist einer der reichsten Männer seines Landes und hat sein Geld vor allem auch mit seinem Casino-Imperium gemacht. Er kommentierte die Unterzeichnung mit folgenden Worten: „Das ist ein großartiger Tag für Genting. Und es ist ein großartiger Tag für Deutschland.“ Zudem kündigte er bereits an, dass weitere Aufträge folgen sollen.

Der deutschen Werftindustrie gibt er damit einen großen Schub. Die Nordic Yards standen vor der Übernahme vor großen Problemen – ihnen fehlten Folgeaufträge. Nun sollen die aktuell 1.700 Beschäftigen bis in das Jahr 2020 bis auf 3.000 anwachsen. Zudem sollen ebenso viele Arbeitsplätze bei den spezialisierten Zulieferern entstehen.

Für die Zukunft schließt man bei der Lloyd-Gruppe nicht aus, auch für andere Auftraggeber zu arbeiten. Zuvor möchte man jedoch abwarten, wie sich die eigene Produktivität entwickelt. Zudem muss man angesichts der vielen Aufträge durch den Eigentümer natürlich auch noch über entsprechende Kapazitäten verfügen.

Aktuell plant man noch den Bau von zwei weiteren Megajachten. Hier hängt der Bau allerdings noch von Kreditzusagen durch die Banken ab.

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