AIDA oder Mein Schiff
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Kreuzfahrt-Reedereien auf Facebook, Twitter und Co.

AIDA Cruises hat sich diese Woche per Pressemitteilung als einer der erfolgreichsten Reiseveranstalter im Social Web gefeiert. Zweifellos zu recht, wenn man sich die zahlreichen Aktivitäten der größten Kreuzfahrtreederei im deutschsprachigem Raum anschaut. Grund genug sich einmal die wichtigsten Reedereien und ihre Social Media-Aktivitäten anzusehen.

Reedereien auf Facebook, Twitter und Co.

Die Zahlen der folgenden Tabelle sind die Likes, Follower bzw. Abonennten auf den jeweiligen Plattformen. Sie verlinken auf den jeweiligen Account. Es wurden dabei ausschließlich deutschsprachige Aktivitäten berücksichtigt:

Wofür werden die sozialen Kanäle genutzt?

In erster Linie dienen die Kanäle natürlich als „Werbung“. Für Markenbindung und um Lust auf den nächsten Urlaub zu machen, Neuigkeiten rund um die Reederei vorzustellen und natürlich aktuelle Reiseangebote zu präsentieren. Daneben gibt es gelegentlich aktuelle Informationen für Passagiere. So nutzte MSC kürzlich Facebook als einen weiteren Kanal um Gäste zu informieren, dass die MSC Sinfonia bedingt durch den Sturm Zeljko Kiel statt Warnemünde anlaufen wird.

Einschätzung

Die meisten Reedereien sind recht aktiv – das gilt insbesondere für Facebook. Neben Facebook gibt es dann allerdings einen starken Abfall. Schon auf Twitter sind deutlich weniger Reedereien aktiv. YouTube ist ein kleiner Sonderfall. Hier kommt es weniger auf die Abonnenten an und mehr auf die Video-Aufrufe. Die weiteren sozialen Netzwerke sind eher Randerscheinungen.

Besonders interessant ist hier, dass bisher kaum eine Reederei Instagram für sich entdeckt hat. Das „Foto-Netzwerk“ spricht vor allem ein jüngeres Publikum an. Das macht es bei den meisten Reedereien mit einem älterem Publikum natürlich nicht die erste Wahl. Wer ein jüngeres Publikum ansprechen möchte, wird hier aber fündig. International ist man hier schon etwas aktiver. Der englischsprachige MSC Cruises Instagramm-Account kommt auf 23.000 Abonennten.

Auffällig ist vor allem die totale Ignoranz seitens Phoenix Reisen gegenüber den sozialen Medien. Im Bereich Marketing ist man ansonsten doch sehr erfolgreich und hat seine drei Schiffe zahlreich in den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern platziert. Dabei kommt die automatisch generierte Phoenix-Seite auf Facebook bereits auf über 1.000 Likes. Facebook hat mittlerweile auch ein guter Teil des 50+ Publikums für sich entdeckt.

Auf Kreuzfahrt in den sozialen Medien

Auch wir sind natürlich in den sozialen Medien aktiv. Zu finden sind wir auf Facebook und Twitter.

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