Warning: Declaration of jojos_widget_buchung_sidebar::widget() should be compatible with WP_Widget::widget($args, $instance) in /kunden/225083_26871/webseiten/volleFahrtVorausDe/wp-content/plugins/jojos-widget-buchung-sidebar/jojos-widget-buchung-sidebar.php on line 280
Ehemaliger NCL-President Colin Veitch klagt gegen Branson und Virgin Cruises
AIDA oder Mein Schiff

Ehemaliger NCL-President Colin Veitch klagt gegen Branson und Virgin Cruises

Virgin LogoEnde vergangenen Jahres hat Richard Branson die neue Kreuzfahrtreederei Virgin Cruises angekündigt. Schon lange gibt es Spekulationen über einen Einstieg in den Kreuzfahrtmarkt. Überraschend war es so letztlich nicht mehr. Aktuell sieht man sich allerdings mit einer Klage konfrontiert. Verlangt werden über 300 Millionen US-Dollar Schadensersatz.

Im Jahr 2011 war Colin Veitch bei Virgin mit Ideen für die Gründung einer Virgin Kreuzfahrtreederei vorstellig geworden. Colin Veitch war bis Novemeber 2008 der President von Norwegian Cruise Line und entsprechend erfahren in der Branche. Er wollte die Reederei mit zwei „Ultra Ships“ gründen. Neue spannende Ideen sollten wie bei Norwegian Epic und Oasis of the Seas höhere Erträge einbringen. Für die Nutzung der Virgin-Marke wären je nach Performance 8 bis 16 Millionen US-Dollar an Lizenzgebühren Richtung Virgin Group geflossen. Veitch selber würde nur profitieren, wenn die Reederei Profite einfährt. Ein 10-Jahresplan setzte den für Veitch erwarteten Profit auf 315 Millionen US-Dollar an.

Die Pläne sollen ein gutes Stück fortgeschritten sein. So soll bereits ein Design-Team zusammengestellt und eine Absichtserklärung mit der Meyer Werft unterschrieben gewesen sein. Auch die Finanzierung soll Berichten zufolge bereits gestanden haben.

Laut Klage hat Virgin dann allerdings Änderungen an der Vereinbarung verlangt. Das hätte für Virgin mehr Geld bedeutet und Veitch vom Gründer und Eigentümer zum Mitarbeiter degradiert. Laut Klage fand dieser Vorgang im Sommer 2012 statt. Anschließend holte man bei Virgin Tom McAlpin an Bord. Er war zuvor bei The World und der Disney Cruise Line.

Virgin weist die Vorwürfe zurück

Die Virgin Group weist die Vorwürfe zurück. Man verweist darauf, dass man schon in den späten 70er einen Blick auf den Kreuzfahrtmarkt geworfen hatte. Das aktuelle Team beschäftigt sich ebenfalls bereits seit mehr als einem Jahrzehnt mit dem Thema Kreuzfahrt. In dieser Zeit gab es Gespräche mit zahlreichen Personen über Einstiegsmöglichkeiten.

Seatrade Insider verweist darauf, dass es schon 2002 Gespräche mit Rick Sasso gab. Er hatte damals Celebrity Cruises verlassen. 2005 soll es zudem über mehrere Monate Gespräche mit Royal Caribbean Cruises gegeben haben.

Erste Einschätzung

Eine wirkliche Einschätzung kann man aus den aktuellen Informationen sicherlich nicht vornehmen. Beide Seiten scheinen aus der Ferne durchaus valide Argumente vorzubringen. Es bleibt abzuwarten wie ein Gericht diese Argumente einschätzt. Insofern dem nicht eine außergerichtliche Einigung zuvorkommt.

[easy-social-share]