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10 Tage westliche Karibik und Mittelamerika im Februar 2007, MSC Lirica
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10 Tage westliche Karibik und Mittelamerika im Februar 2007

MSC Lirica
Bewertung erstellt von: Frank
Reederei: MSC Kreuzfahrten | Schiff: MSC Lirica
Reisezeitraum: vom 01.03.2008 bis 10.03.2008

Nur ein paar Anmerkungen zum Kreuzfahrtschiff MSC Lirica, bevor wir unsere Bewertungen mit Kommentaren im einzelnen aufführen:
Die MS Lirica ist ein großes weißes Kreuzfahrtschiff, 2003 in Chantiers de l’’Atlantique gebaut, mit Atlantikwasser getauft, hat 251 m Länge, 28,8 m Breite und kann über 2000 Passagiere aufnehmen, die von 700 Mann Besatzung rund um die Uhr betreut werden. Die Kabinen sind mit 14 m² mittelgroß, mit zwei Betten ausgestattet und funktional eingerichtet mit einem Bad mit Dusche und WC, haben eine Minibar, einen Safe und einen Haartrockner. Die Luxuskabinen haben 23 m² mit einem Balkon, dazu eine Badewanne, Fernseher und raumhohe Fenster. An Bord gibt es auf 9 Passagierdecks vom Wellnesscenter mit Sauna und Dampfbad über diverse Whirlpools und Pools bis hin zum Shoppingbereich für jeden Geschmack das Passende: Theater, Disco mit Tanz zu Livemusik, ein Casino und Showdarbietungen sowie jeden Abend Animation. Für Essen und Trinken ist in gemütlich-eleganten Speiseräumen mit Buffets gesorgt. Abends speist man im Hauptrestaurant in zwei Sitzungen. Die Küche ist italienisch geprägt und auf europäischen Geschmack ausgerichtet. Während man am Tage leger sein kann, empfiehlt sich an mindestens zwei Abenden elegante Abendgarderobe fürs Programm.

Das ist schon die zweite Kreuzfahrt unserer Familie binnen 2 Jahren. Nachdem die Mittelmeerfahrt gut war, haben wir diesmal für die Karibik und Mittelamerika zu dritt mit unserem Sohn eingecheckt. Der elektrische Dieselantrieb des Schiffs mit immerhin 4×8000 KW Leistung sorgt für Reisegeschwindigkeiten von über 20 Knoten, doch im Innenbereich schlafen wir ungestört, weil es weder Vibrationen, noch typische Schiffsgeräusche gibt. Die Stabilisatoren des Schiffes lernten wir gut kennen, da wir an den ersten Tagen einen Sturm mit Windstärke 9 hatten und 6 m hohen Wellen, sodaß zwar auch unser großes Schiff ins Rollen kam, doch das Aufstellmoment stark gedämpft wurde. Immerhin liegen die oberen Decks 30 m über Wasser.

Passagiere und Mitreisende
Die Mitreisenden bestanden zu 70% aus amerikanischen und kanadischen Gästen, ein kleiner Teil waren Rentner, die den Winter in Florida verbringen. Diesmal waren nur knapp 10 % der Reisenden aus Deutschland und Österreich, ein kleiner Anteil aus anderen westeuropäischen Ländern. Osteuropäer konnten wir keine entdecken. Der Altersdurchschnitt lag schätzungsweise bei über 65. Es gab keine kostenlosen Kinderplätze, also war es generell sehr ruhig, das fanden wir angenehm.

Gastronomie 100%

Die Verpflegung hatte ein hohes Niveau. Zwei Restaurants auf Deck 5 und 6 boten in zwei Schichten reichliche Auswahl. Die Küche war italienisch. Es gab jeden Abend ein Menu unter einem bestimmten Thema aus verschiedenen Regionen. Bei den Hauptspeisen wurden immer 3 Gerichte zur Auswahl geboten, morgens und mittags gab es Buffet auf Deck 11. Dazu noch Pizza und Snacks; Hamburger, Kaffe und Kuchen zwischen 11 und 19:30 Uhr für jeden Appetit. Zu den Mahlzeiten und rund um die Uhr auf Service-Deck 11 sind Eiswasser, Eistee, Kaffee und Tee frei. In der Kabine gibt es Eiswürfelbehälter und Gläser zur Selbstversorgung. Weitere Getränke wie Alkohol und Cocktails sind gegen Aufpreis zu haben. Negativ war die Preiserhöhung um fast 85% seit unserer letzen Kreuzfahrt. Auch Getränke-Paketpreise waren viel teurer. Unverschämt fanden wir Trinkgelder, die im Prospekt mit 6 USD ausgezeichnet waren; auf der Fahrt dann pro Tag und Person mit 12 USD berechnet wurden. Eine Änderung dieser Regel war nur schriftlich an der Rezeption möglich!

Landausflüge 60%

Landausflüge kosteten zwischen 40 und 130 USD. Wir fanden die Leistungen gelegentlich nicht angemessen zum Preis. Auf der Route von Miami nach Jamaika, Kolumbien, Panama, Costa Rica und Honduras hatten wir volle 4 Seetage. Bei den Landgängen war die Zeit insgesamt sehr knapp bemessen. 4-6 Stunden pro Ausflug waren einfach zu wenig, um wirklich etwas von den Kulturen und dem Ambiente der einzelnen Länder mitzubekommen. Hektische Kleinbusfahrten sind auch nicht gerade unser Vergnügen und Shoppingtouren bewegen sich zu Juweliergeschäften, in denen wohl Absprachen zwischen den Organisatoren und Ladeninhabern bestehen.

Jamaika:
Auf Jamaika hätte man daher auf Ausflüge verzichten können und lieber in Ochos Rios solo shoppen können oder am Strand Reggae Stimmung genießen dürfen.

Kolumbien, Cartagena:
Vom Containerhafen konnte man bequem in die Altstadt und zu Fort Felipe, einer spanischen Festung aus dem 16. Jahrhundert mit dem Taxi kommen, das den Touristen für 50 USD gern zu einer Rundfahrt einlädt. In wenigen Minuten ist man dann in der Altstadt mit etlichen 500 Jahre alten Kirchen, alten Gebäuden und netten Restaurants und Läden mit dem typischen Altstadtflair. Kinder verkaufen Souvenirs, doch Elendsviertel wie in Brasilien sieht man hier nicht. Die 6 Stunden Zeit sind in Cartagena schnell verflogen. Bei der komplizierten Hafenausfahrt ist der Blick auf die Skyline und die Lagune faszinierend.

Panama, San Blas
Die San Blas Inseln vor der Küste Panamas sind von den Kuna Indianern bewohnt und wirken auf uns ungepflegt. Erst ab Mittag geht es von Bord, doch eigentlich kann man am nächsten Tag in Christobal alles besser und günstiger, bei freundlicher Atmosphäre einkaufen.

Panama, Christobal
Der Ausflug zum Kanal und zum Pazifik in Panama ist wirklich zu empfehlen, man sieht die Schleusen und den Kanal, fährt mit der Fähre und besucht die Altstadt von Panama für einen Shoppingbummel. 125 USD fanden wir dafür angemessen.

Costa Rica, Puerto Limon
Für den Ausflug in den tropischen Regenwald bezahlen wir 78 USD, während lokale Anbieter das Gleiche für 30 USD anbieten. Leider sieht man nur ein mit Gehwegen präpariertes Ausnahmegebiet, wo in Volieren Papageien und andere exotische Vögel, Schmetterlinge, Frösche und Leguane bestaunt werden können.

Honduras, Bay Islands, Roatan
Typische malerische Karibikeindrücke haben wir von den bunt bemalten Häusern mit Wellblechdächern mitgenommen. Das karibische Lächeln der Einwohner und die tropische Landschaft haben uns froh gestimmt. Ungestört bummeln war hier auch möglich, denn Kriminalität ist in Honduras kein akutes Thema. Einen guten Eindruck nahmen wir hier vom Abschluss der Reise mit.

Unterhaltung & Sport 80%

Geboten wurde Tanz mit Livemusik, Broadway-Theater, Kasino und Showaufführungen von hoher Qualität, die allerdings aus Gründen des persönlichen Geschmacks schwer einzustufen sind. Das Programm entsprach dem allgemeinen Komfort des Schiffes.

Gesamt 90%

MSC hat uns ein gepflegtes Schiff mit viel Komfort geboten, das Personal war sehr zuvorkommend, die Bedienung freundlich und wir haben auf Ausflügen viel gesehen und erlebt. Abgesehen von den hohen Trinkgeldern mit 85%iger Steigerung innerhalb von 6 Jahren fanden wir die Preise sonst angemessen und können diese Kreuzfahrt empfehlen. Buchungen sollte man eventuell zur Sicherheit direkt bei MSC abwickeln. Oft gibt es auch günstige Familienangebote und Schnäppchen, die man als Neukunde ausprobieren kann.

Bewertung der MSC Lirica

Kabine - 100%
Gastronomie - 100%
Service - 100%
Landausflüge - 60%
Unterhaltung - 80%

90%

Gesamt

Weiterempfehlung: Ja.

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